Gibt es wirklich magische Kräfte ? Die ultimative Antwort

Die große magische Kraft, das viele auch Astrallicht nennen und von den alten Alchemisten Athanor, Azoth oder Magnesia genannt wurde, kann nicht von einem Unbedarften, der nichts von der Welt versteht, genutzt werden. Wer mit seiner Hilfe herrschen will, muss imstande sein, eine magische Kette zu bilden, die einen Strom von Enthusiasmus auf die Unwissenden loslässt, die er zuleiten versucht.

Giordano Bruno, der berühmte Wissenschaftler und Magier des 15. Jahrhunderts, enthüllt in seinem Buch “De vinculis in genere” das Geheimnisse der Entstehung dieser Kraft, die er als die “Faszination des Spektakels” zusammenfasst. Das Konzept dahinter ist das des “Großen Manipulators”. Bruno muss sich nicht erst fragen “Habe ich Kräfte ?”.

Der Wert dieses kleinen, dunklen Buches übersteigt dabei viele bekannte Arbeiten zur politischen und sozialen Theorie und ist an Zynismus und Offenheit nur mit dem “Prinzen” Machiavellis vergleichbar. Im Zentrum von Brunos Konzeption steht dabei die Figur des Magiers, der Prototyp der unpersönlichen Massenmedien und Mechanismen der Gehirnwäsche, die die dunkle (okkulte) Kontrolle über die Massen der Welt ausübt.

Der Name von Brunos Buch “De vinculis in genere” wird dabei am besten mit “über Verbindungen im Allgemeinen” übersetzt und bezieht sich auf die magische Manipulation von Individuen und Massen, auf die Einrichtung der Fernsteuerung von Personen, unabhängig von hierarchischen Zwangsstrukturen mit ihrer typischen Anwendung direkter Macht.

Das Konzept der Verbindungen “Vinculis” wird dabei nicht zufällig gewählt. Für Bruno basiert jede Magie, unabhängig ob magisch, sozial oder politischen, auf Eros oder Anziehung.

Die eigenen Hexenkräfte aktivieren

Darüber hinaus gibt es zwischen Magie und erotischer Anziehung eine gewisse Ähnlichkeit; der Zauberer wie der Liebhaber, baut ein Netzwerk oder eine Falle um das Objekt seines Interesses auf.

Die Kunst der Liebe oder Verführung ist strukturell der Aufgabe des Magiers ähnlich. Die Aufgabe des Zauberers besteht darin, ein Netzwerk aufzubauen, sich zu verbinden, um seine indirekten Effekte zu erzielen.

Bruno stellt ein Modell vor, das aus manipulierten Individuen oder Massen besteht und der Magier oder der Große Manipulator benutzt aktiv Netze und Fallen und andere Werkzeuge der “Bindung” für seine Zwecke.

Die wichtigste Voraussetzung für die Existenz eines solchen Systems ist die Kenntnis der menschlichen Wünsche. Bruno bemerkt, dass die Durchführung eines solchen Plans subtil sein muss, da die Aufgabe des Manipulators nicht direkt die Verdummung oder Propaganda ist, sondern dem Erschaffen der Illusion der Befriedigung menschlicher Bedürfnisse und Wünsche dient

Aus diesem Grund muss er die Bedürfnisse, Wünsche und Erwartungen der Gesellschaft kennen und antizipieren. Seine grundlegende Voraussetzung ist, dass ein großes Werkzeug für diese Manipulation existiert – Eros im allgemeinsten Sinn des Wortes: das, was wir lieben.

Was ist meine Magie

Giordano Bruno reduziert alle menschlichen Leidenschaften, alle Gefühle von Depression bis zur Erhabenheit auf die Liebe, denn Eitelkeit sei bloß die Liebe der Ehre, Gier ist Liebe des Reichtums und Neid ist Selbstliebe, die Gleichheit und Überlegenheit eines anderen nicht akzeptieren kann. Hass ist auch nur Liebe, wenn auch mit einem negativen Zeichen.

Die erfolgreichste Manipulation, sagt Bruno, ist machbar, wenn es möglich ist, die manipulierte Eigenliebe, den Egoismus zu entzünden. In den magischen Formeln, die im Buch Brunos verwendet werden, heißt Liebe “der große Dämon” (Daemon Magnus).

Um magische Wirkungen auf die Gesellschaft oder Einzelpersonen zu erzielen, werden menschliche Leidenschaften verwenden, die zur Liebe führen. Dies wird durch den indirekten Kontakt (virtualem seu potentiales) ausgeführt, nämlich durch die Verwendung visueller Bilder, Laute und Symbole (universelle okkulte Werkzeuge), um die Kontrolle über das Sichtbare und Hörbare herzustellen.

Durch diese sekundären Tore kann der Manipulator seinem Hauptzweck nachgehen, wobei die menschliche Vorstellungskraft als eine Vorrichtung zur Vermittlung zwischen Körper und Seele dient.

Vorstellungskraft verbindet die Sinne mit dem Intellekt und wandelt, unter dem Decknamen Phantasie Wahrnehmungen der fünf Sinne in innere Bilder um, die nur von der Seele verstanden werden können.

Welche Magie habe ich

Die Vorrichtung der Vorstellungskraft als Dolmetscher zwischen der Sprache der Sinne und dem Innersten ist allererster Werkzeug der Magie. Phantasien und Imaginationen überragen dabei die Welt der sichtbaren Phänomene und Gefühle ebenso wie die Seele den Körper überragt.

Mit dem Verständnis, dass es eine Verbindung zwischen des universellen Agens, dem Magnesia oder Astrallicht, das unsere Seele bildet und der lokalen Nutzung der Kraft von Eros ist es möglich, das individuelle Bewusstsein von Menschen mit Hilfe von bestimmten Reaktion auf Bilder und Symbole zu verwalten und zu führen.

Dies kommt daher, dass in vielen Fällen nicht der Mensch seine Phantasie regiert, sondern seine Phantasien den Menschen regieren. Der menschlche Willen, ist zwar nicht zu kontrollieren, allerdings haben die meisten Menschen ohnehin keinen.

Die Schlussfolgerung der Abhandlung von Giordano Bruno ist, dass alles manipulierbar ist und dass Liebe, als die Kraft, die die Welt durchdringt, das einzig mögliche Werkzeug der manipulativen Magie ist, während die Imagination und die Kontrolle über die Imagination durch audio-visuelle Bilder eine Form der Macht sei.

Der Manipulator oder Magier schafft Netzwerkverbindungen, die auf der Wirkung zwischen ihm und verschiedenen Menschen beruhen und veranlasst sie so, nach seinem Willen zu handeln. Somit ist er wie eine Spinne im Zentrum des Netzwerks von Verbindungen und Interaktionen.

Es ist besonders wichtig, dass der Manipulator nach Bruno allen äußeren Einflüssen absolut gleichgültig sein muss und daher jede Form der Liebe, einschließlich der Liebe zum Guten, Wahren oder sogar zum Bösen fernbleiben muss.

Deine magischen Fähigkeiten erkennen

Die soziale Welt, um den Großen Manipulator herum ist, ist nach dem Prinzip der Netzwerkverbindungen um den anonymen Magier organisiert ist, der nicht die direkte, sondern die indirekte, implizite Kontrolle ausübt, indem er die Vorstellungen der Menschen regiert.

Er pflegt keine einfache Propaganda, sondern er erschafft Illusion. Durch die Erwartungen menschliche Gefühle zu erfüllen, übt er geschickte Kontrolle über seine Untergebenen aus, indem er die Zone der Phantasie beherrscht.

Damit der Große Manipulator diese Macht ausüben kann, ist es entscheidend, dass Menschen für ihre Leidenschaften anfällig bleiben und die Gesellschaft aus Menschen besteht, die nicht in einer gemeinsamen Sache involviert sind, sondern eher in unkoordinierte, egoistische und egozentrische Gruppen aufgelöst sind.
Wenn wir uns die heutige, westliche Gesellschaft ansehen, wird Macht durch Kontrolle der Vorstellungskraft ausgeübt und die Gesellschaft selbst ist ein bloßes Netzwerk.

Was für magische Fähigkeiten gibt es

In der modernen Welt wird Kontrolle durch Fernsehen, Kino, Internet, Computerspiele, allgegenwärtiger Werbung und der Verwendung von Millionen von Bildern ausgeübt.

Die moderne Gesellschaft ist eine Gesellschaft, in der der Kult der Selbstsucht und der sinnlichen Befriedigung herrscht. Und ja, sexuelle Energie wird auf diese Weise in der von Sinnlichkeit und Sexualität durchdrungenen Gesellschaft stimuliert, sublimiert und manipuliert, eine Gesellschaft, die um sich selbst schreit und Egoismus als soziale Norm begründet hat.

Es ist eine Gesellschaft unerklärlicher Raserei, die totale Verschiebung der Aufmerksamkeit auf die rein fleischliche Seite des Lebens.

0 Kommentare

Dein Kommentar

Want to join the discussion?
Feel free to contribute!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.