Unheimliche Orte, Astana und die Geheimnisse der Freimaurer

 Ninaras CC BY 4.0 via Wikimedia Commons

Astana ist als Planstadt und als einzige Hauptstadt im 21. Jahrhundert entstanden und für Menschen ohne Hirn und religiöse Fundamentalisten wird sie damit quasi automatisch zur Hauptstadt der Illuminaten im Zentrum der Ein-Welt-Regierung. Bei allen Verschwörungstheorien zur Freimauern, Reptiloiden und Annunaki-Space-Aliens, wird gerne mal vergessen, dass es sich auch um perfekt legitime geschichtliche Erzählungen handeln könnte, die verpackt in den Geschmack der jeweiligen Zeit die uralte Wanderung und Entstehung der Völker, Sprachen und Kulturen beschreiben.

Synkretismus und Synthese ist dabei überhaupt nicht das gleiche. Synkretismus ist Symbole und Geschichten aus verschiedenen Traditionen und Zeiten zusammen zu klatschen, in der Hoffnung, dass es hip aussieht und man schon einen Dummen finden wird, der es kauft. Synthese bedeutend, sich der inneren Einheit der Religionen bewusst zu sein und zu verstehen, dass das hebräische Alphabet mit der Bibel, Sanksrikpt mit den Veden oder die Edda mit Runen die haargenau die gleiche ewige Geschichte der Menschheit erzählen, wie die Freimaurer mit ihrer Sprache der Architektur. Und wenn man das geschafft hat, ist man vielleicht auch in der Lage, das absolute Genie in den Erzählungen der Tora, die Bildsprache der Edda oder den Ausdruck in der modernen Architektur zu verstehen, ohne andere gleich auf den geistigen Scheiterhaufen zu schicken.

Nimrod de Rossario und hyperboreisches Wissen

Felipe Moyano (1946-1996) besser bekannt als Nimrod de Rossario, argentinischer Schriftsteller, tief gebildet in Mythologie und vergleichenden Religionswissenschaften und Gründer der esoterischen Geheimgesselschaft OCTRA oder Orden de Caballeros Tirodal de la República Argentina, Orden der Tirodischen Ritter der Republik Argentinien und seinen beiden Hauptwerken Das Geheimnis von Belicena Villca und Grundlagen esoterischen Wissens widmen. Wie auffällt ist Tirodisch ein Kofferwort aus der Tyr und der Odins-Rune und OCTRA als regelmäßiges Achteck eine Anspielung auf den All-Vater oder Hagall-Rune. Nimrod war fest von der Existenz einer atlantischen Urheimat von der zwei zutiefst unterschiedliche Gruppen auf Atlantis. Nennen wir sie in Anspelung auf Mel Gibsons Inselkatastrophenfilm Apocalypto einmal die Langnasen und die Kurznasen. Beide mit sehr verschiedenen Ansichtren zum Leben die nach dem Untergang der Insel emigrierten. Während die eine Gruppe der loyalen Siddhas (spanisch „“Siddhas leales” ) die Menhire und Megalithen errichteten, um mt ihren Göttern zu kommunizieren und die Kunst der Steinverarbeitung perektionierten (Legende vom Heiligen Gral), gründeten die Abtrünnigen von Rosario auch „golens“ genannt, die „Weiße Bruderschaft“ (“La Fraternidad Blanca”) und beteten eine andere Gruppe von Göttern an (“Siddhas traidores”) die später als Annunaki insbesondere durch Zecharia Sitchin popularisiert wurden. Aus der Perspektive Nimrods, ist in seinem Werk „ Das Geheimnis von Belicena Villca“ die Geschichte der Menschheit ein permnenter Kampf zwschen diesen beiden sehr polariserten Seite, die einen mit Augenmerk auf Freiheit nach Agartha gerichtet, die anderen mit Sinn für Genuss verehren den Chang-Shamballah, den König von Shamballah.

Aus der Ura Linda Chronik

In diesem Zuammenhang interessant ist die Ura Linda Chronik die von 3 Urmüttern zu berichten weiß Freya, Finda und Lydia. Die Chronik beginnt ihre Erzählung mit dem 12 Yuulfest auch Wintersonnwende oder Weihnachten

Sie brachte drei Jungfrauen hervor: Lyda aus großer Hitze. Finda aus starker Hitze. Frya aus mäßiger Hitze. Als die Letzte entstand, hauchte Wr-alda ihren Geist auf sie, damit die Männer an sie gebunden werden konnten. Sobald sie ausgewachsen waren, genossen sie die Visionen von Wr-alda. Der Hass fand seinen Weg unter sie. Sie trugen jeweils zwölf Söhne und zwölf Töchter – zu jeder Juul-Zeit ein Paar. Daher kommen alle Menschen. Lyda war schwarz, mit lockigem Haar wie ein Lamm; ihre Augen glänzten wie die Sterne und schossen die Blicke eines Raubvogels. Lyda war hellwach. Sie konnte eine Schlange gleiten hören und konnte einen Fisch im Wasser riechen. Lyda war stark und flink. Sie konnte einen großen Baum biegen und wenn sie ging, verletzte sie keinen Blumenstiel. Lyda war gewalttätig. Ihre Stimme war laut, und als sie vor Wut schrie, zitterte jede Kreatur. Wunderbare Lyda! Sie nahm keine Rücksicht auf Gesetze; Ihre Handlungen wurden von ihren Leidenschaften bestimmt. Um den Schwachen zu helfen, würde sie die Starken töten, und wenn sie es getan hatte, würde sie über ihren Leichnamen weinen. Arme Lyda! Sie wurde grau durch ihr ungezähmtes Benehmen, und schließlich starb sie gebrochen an der Bosheit ihrer Kinder. Dumme Kinder! Sie beschuldigten sich gegenseitig des Todes ihrer Mutter. Sie heulten und kämpften wie Wölfe und während sie das taten, verschlangen die Vögel die Leiche. Wer kann sich in einem solchen Chaos von Tränen befreien? Finda war gelb, und ihre Haare waren wie die Mähne eines Pferdes. Sie konnte keinen Baum biegen aber wo Lyda einen Löwen tötete, tötete sie zehn. Finda war verführerisch. Ihre Stimme war süßer als die eines Vogels. Ihre Augen waren verlockend aber wer auch immer sie ansah, wurde ihr Sklave. Finda war unvernünftig. Sie schrieb Tausende von Gesetzen, aber sie gehorchte nie einem. Sie verachtete die Offenheit des Guten und gab sich Schmeichlern hin. Das war ihr Unglück. Ihr Kopf war zu voll, aber ihr Herz war zu eitel. Sie liebte niemand außer sich selbst, und sie wünschte, dass alle sie lieben sollten. Falsche Finda! Honigsüß waren ihre Worte, bat diejenigen, die ihnen vertraute Trauer in der Hand gefunden. Egoistische Finda! Sie wollte alle regieren, und ihre Söhne waren wie sie. Sie ließen ihre Schwestern ihnen dienen, und sie töteten sich gegenseitig um die Meisterschaft. Tückischer Finda! Ein falsches Wort würde sie irritieren, und die grausamsten Taten betrafen sie nicht. Wenn sie sah, wie eine Eidechse eine Spinne schluckte, schauderte sie; aber wenn sie sah, dass ihre Kinder einen Friesen töteten, schwoll ihr Busen vor Vergnügen. Unglückliche Finda! Sie starb in der Blüte ihres Alters, und die Art ihres Todes ist unbekannt. Heuchlerische Kinder! Ihre Leiche wurde unter einem kostbaren Stein begraben, pompöse Inschriften darauf geschrieben, und laute Klagen wurden darin gehört, aber privat wurde keine Träne vergossen. Verachtenswerte Leute! Die Gesetze, die Finda etablierte, wurden auf goldenen Tafeln geschrieben, aber das Ziel, für das sie geschaffen wurden, wurde nie erreicht. Die guten Gesetze wurden abgeschafft, und die Selbstsucht setzte schlechte an ihrer Stelle ein. O Finda, ich habe die Erde mit Blut überflutet, und deine Kinder wurden wie Gras gemäht. Ja, Finda! Das waren die Früchte deiner Eitelkeit. Schau von deinem Stern herunter und weine. Frya war weiß wie der Schnee bei Sonnenaufgang, und das Blau ihrer Augen wetteiferte mit dem Regenbogen. Schöne Frya! Wie die Strahlen der Sonne schienen ihre Haarlocken, die so fein waren wie Spinnennetze. Kluge Frya! Als sie ihre Lippen öffnete, hörten die Vögel auf zu singen und die Blätter bebten. Mächtige Frya! Auf den ersten Blick ihres Auges legte sich der Löwe zu ihren Füßen und die Otter hielt sein Gift zurück. Reine Frya! Ihr Essen war Honig, und ihr Getränk war Tau, der aus den Tassen der Blumen gesammelt wurde. Vernünftiger Frya! Die erste Lektion, die sie ihren Kindern beibrachte, war Selbstbeherrschung, und die zweite war die Liebe zur Tugend; und als sie gewachsen waren, lehrte sie ihnen den Wert der Freiheit; denn sie sagte: “Ohne Freiheit dienen alle anderen Tugenden dazu, dich zu Sklaven zu machen und deinen Ursprung zu schänden.”

Übersetzt aus Oera Linda Chronicles/Sacred Texts

Drei heilige Mütter gebären drei heilige Arten, drei Weltanschauungen. Gleichzeitig wurde Afrika in alten Zeiten als “Libyen” oder “Lydia” bezeichnet. Die Finnen sind laut der Ura Linda Chronik Völker der gelben Rasse, während die Friesen die alten germanischen Stämme sind, die zusammen als die weiße Rasse oder Arier bezeichnet werden.

Die innere Einheit der Religionen

Fast die gleiche Geschichte wird in der Rig Edda erzählt, die von Rigs (Odins) Besuch bei drei Paaren aus drei Generationen erzählt. Der Besuch bei “Großvater und Großmutter” führt zur Entstehung von Trollen, den “Sklaven”. Rigs Aufenthalt bei “Vater und Mutter” produziert die Riesen, mit den äußerlichen Merkmalen der gelben Rasse. Schließlich endet Rigs “Ehemann und Ehefrau” mit der Geburt des Grafen, ausgestattet mit typisch arischen Attributen wie blonde Haaren, blaue Augen usw.

Wenn wir das verstanden haben, lässt vielleicht auch erkennen, wie in der Stadtarchitektur Astanas, viele biblische Motive aufgegriffen werden, sodass fast der Eindruck einer Nacherzählung des Werks entsteht. So ist die Pyramide letztlich nur die räumliche Darstellung der All-Vater-Rune, in seiner flächigen Ausführung auch „Davidstern“ genannt. Das Khan Shatyry Unterhaltungszentrum erinnert an die sogenannten Stiftshütte, die nach dem Auszug aus Ägypten und bis zur Errichtung des Tempels als Zentralheiligtum galt.

 Ninaras CC BY 4.0 via Wikimedia Commons

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