23-jähriger vergeht sich an Pony, Preppen in der Stadt

Ponny

Im Görlitzer Park soll sich, nach Angaben der Berliner Zeitung, ein 23-Jähriger an einem Pony sexuell vergangen haben. Der Vorfall ereignete sich am Freitagnachmittag vergangener Woche im Kinderbauernhof der Parkanlage. Städte werden dabei als vital für jede Zivilisation betrachtet und sofern den aktuellen Medienmeldungen trauen kann, scheint sich Berlin mehr und mehr von „arm aber sexy“ zum “Bundeshaupthauptslum” zu entwickeln.

Zu Beginn des vergangenen des Jahrhunderts arbeiteten noch 38 % der Bevölkerung in der Landwirtschaft, Anfang der 50er Jahren 24% und zu Beginn des 21. Jahrhunderts nur noch 2%. Entsprechen haben Städte ihre klassischen historischen Grenzen verlassen und bewegen sich immer mehr Richtung Moloch.

Die Verhausschweinung des Menschen

Gleichzeitig wachsen die Ansprüche an die Regierung ins unendliche. Statt einfach nur die Straßen jenseits der Stadtmauern von bewaffneten Banden frei zu halten, soll die Staatsmacht jetzt auch dafür sorgen, dass der Nachbar nah 22 Uhr keine laute Musik hört und Sonntag morgens nicht den Rasen mäht.

Mit dem Verschwinden jeglicher Risiken und Herausforderungen, setzt die Verhausschweinung des Menschen ein und seine einzige Sorgen sind, dass er sich auch noch das iPhone 8 leisten kann und die Kids nicht immer mit dem Skateboard über den Bordstein fahren.

Nachdem die Kinder ebenfalls immer weniger werden, müssen sie zusätzlich geschützt werden und ohne passenden Radhelm, fahren sie ganz sicher nirgends mehr hin. Irgendwann versuchen Menschen vermutlich dann ihr Ding in ein Pony zu stecken, vergewaltigen Hennen zu Tode oder finden die Fernsehserie Babylon Berlin ziemlich knorcke.

Städte wird dabei üblicherweise mehr Bedeutung zugeschrieben, als sie eigentlich haben. Sie Zentren der Politik, Verwaltung, Handel und Industrie, Kultur und der Zivilisation schlecht hin.

Tatsächlich ist das aber eher ein symbolischer Wert. Bspw. hatte Generalfeldmarschall Schukow im 2. Weltkrieg keinerlei Illusionen, was den tatsächlich praktischen Nutzen eines zerbombten Berlins betrifft aber der Propaganda Erfolg war enorm.

Anstatt sich in das leichter zu verteidigende Alpenvorland zurückzuziehen, schluckten die Nazis die Kampfansage und warfen das letzte Flugzeug, den letzten Panzer und letzten Angehörigen der Hitlerjugend in eine aussichtslose Schlacht.

Überschätzt und unterschätzt

In den letzten 100 Jahre wurden mindestens 100 bedeutende schlachten um Großstädte geführt, obwohl die dort häufig ausgeprägte und oft hoch subventionierte Unterklasse, vielleicht nicht ist, was man sich in ersten Moment als Untertan wünschen würde.

Weder der Verlauf der Schlachten um Madrid im spanischen Bürgerkrieg, m Koreakrieg um Seoul das Massaker im Warschauer Ghetto noch die Schlacht um Saigon oder Beirut legt dabei nahe, dass die Stadt der Ort ist, wo man wirklich in einer Krise erwischt werden will. Hauptmotivation für den Aufenthalt in der Stadt, ist aus Sicht des Arbeitnehmers die Auswahl an Arbeitsangeboten und aus Sicht des Arbeitgebers, die hohe Verfügbarkeit von Arbeitnehmern und Konsumenten.

Alles Dinge die sich von selbst erledigen werden, sobald es keine Arbeitsplätze mehr gibt. Ob das jetzt durch eine politische oder wirtschaftliche Krise bedingt ist, ist eigentlich egal.

Entsprechend lieben Aufständische Städte, weil sie sich erstklassig zur „Zonen-Bildung“ eignen. Selbst kontrolliert man Viertel gelb und drei Häuserreihen weiter ist eben Viertel blau. Entlang dieser Linien ist dann eine Ausdifferenzierung entlang verschiedener Gruppenzugehörigkeiten möglich und der eigene Unterstützer Kreis bietet ausreichend Gelegenheit sich zu verstecken.

Wie sich Gruppen organisieren

Wie an anderer Stelle bereits erwähnt, ist meiner Meinung nach, der größte Fehler der neuen Rechten zu viel auf Aktionismus und zu wenig auf Strukturen vergessen. Auch de Hamas hat nicht als Terrororganisation begonnen, sondern Wasser, Strom oder medizinische Versorgung zur Verfügung gestellt, für die Black Panthers gilt im Grunde ähnliches.

Blinder Aktionismus brennt sich aus, während Dinge anbieten Freunde und Sympathien bringt. Bspw. könnte eine Jugend-Bande das öffentliche Stromnetz anzapfen und Haushalten, denen die Versorgung abgestellt wurde so weiter versorgen.

Das Geld aus den grenzlegalen Aktivitäten könnte dann zuerst in eine Paleo-Ernährungsgruppe, später ein Fitnesscenter und dann einen Elektriker-Betrieb investiert werden. So könnte eine Gang schrittweise eigene Infrastruktur aufbauen, während man zuerst einzelne Haushalte und später ganze Viertel aus der öffentlichen Infrastruktur herauslöst.

Für den Survivalist empfiehlt sich hier Trends rechtzeitig zu erkennen und entsprechende Standortverlegungen einzuplanen.

Lagerhaltung und Vorsorge in der Stadt

Nach zwei Feiertagen in einer Woche, ist man beim folgenden Supermarkt-Besuch oft nicht sicher, ob jetzt eine Zombie-Apokalypse oder eine Währungsreform stattgefunden hat, denn die Regale sind oft wie leergefegt Tatsache ist, das Notfalllager des typischen Bundesbürgers dürfte oft aus zwei Tiefkühlpizzen und oder Flasche Cola bestehen.

Und sollte einmal wirklich etwas passieren, ist man dann wie nach Hurrikan Katrina darauf angewiesen, durch Hochwasser, Exkremente und Tierkadaver und Abwässer zu warten, um 3 Päckchen Reis zu erbeuten

Dabei ist der einfachste Weg vorzusagen, bei jedem Einkauf zwei Stück statt einem zu nehmen. Das erspart lange und komplizierte Vorsorgelisten und man hat Dinge zuhause, die man auch tatsächlich essen möchte.

Der nächste Punkt ist wie erwähnt Energie, Hausbatterieanlagen sind wie gesagt Unsinn und der eine andere besitzt vermutlich einen Generator, in ukrainischen Städten und weiten Teilen der Welt sind Stromausfälle nun mal Standard.

Nach Medienberichten bewegen wir uns seit der Energiewende in diese Richtung, es kann auch mal (Schnee-)Stürme geben, die Masten umknicken oder Transformator-Stationen und Umspannwerke zu Zielen von Anschlägen werden.

Insbesondere in Umspannwerken sind viele Dinge Einzelanfertigungen, nicht einfach zu ersetzen und die Einbruchssicherung ist oft ein einfacher Maschendrahtzaun.

Beim Wasser schließlich empfiehlt sich einige Chlor-Tabletten oder für besonders vorsichtige Menschen Wasserfilter vorzuhalten. Einfache Gavitationsfilter reichen dabei aus und die Umkehrosmose-Patronen oft ein Overkill.

Fassen wir zusammen

Die Infrastruktur in Städten ist empfindlich und die offensichtlich seltsamen Menschen scheinen mehr zu werden. Das könnte Banden oder Großfamilien auszunutzen und sich einzunisten. Deshalb ist es wichtig, seinen Standort sorgsam zu wählen und zumindest etwas zu preppen.

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