Texas Massacker, das Bug-Out Bag B

Am 05.11.2017 kam es zu einem schweren Amok-Lauf in einer Kirchengemeinde im texanischen San-Antonio mit 26 Toten. Ein Zyniker nennt so etwas einen “alternativen Bug-Out Plan” und der SPON titelt “Wie viele müssen noch sterben?“.

Sollte sich die Frage darauf beziehen, wie viele noch sterben müssen, bis ich einem allgemeinen und unbedingten Waffenverbot zustimme, dann lautet meine Antwort eben. “Na, alle von ihnen.”

Sieht man sich in der modernen Welt so um, ergeben sich zwei offensichtliche aber rein theoretische Möglichkeiten. Man schafft sich selbst geordnete Verhältnisse, setzt sich ein Ziel, arbeitet hart, sucht sich einen vernünftigen Partner und baut um sich und seine Familie eine kleine Prä-Zivilisation innerhalb dieses ganzen dekadenten Sumpfes auf.

Oder…ich schnalle mir eine Claymore Richtmine um die Brust, lade in einen 20 Liter Rucksack so viel Munition wie ich tragen kann und knalle jedes dumme Arschloch, jeden blöden Wichser, der so aussieht als hätte er den Untergang der westlichen Zivilisation mitzuverantworten, einfach ab. Das ist das sogenannte Bug-Out Bag B.

Meine Überraschung, dass sich der aktuelle Amok-Läufer also ausgerechnet eine christliche Kirche und die versammelten Spießbürger ausgesucht hat, hält sich doch in sehr engen Grenzen und wer Körperpanzerung trägt, lebt eben länger und kann mehr Leute mitnehmen.

[And who are you the proud Lord said,
that I must bow so low,
only a cat of a different coat,
that’s all the truth I know.

And a coat of gold or a coat of red,
a lion still has claws.
And mine, my Lord, are long and sharp, my Lord,
as long and sharp as yours.]

Der Fall der postmodernen Gottheiten

Ein Land ist nicht geschlagen, bis es seine Frauen verkauft, aber es ist verdammt, wenn seine Frauen sich selbst verkaufen. – Spenglers 9. Universalgesetz

Unsere Gesellschaft bewegt sich in eine Richtung, in der nur noch wenige ambitionierte Reiche, über eine Agenda, ein Ziel und stabile Familienbande verfügen. Rationalität und Wissenschaftlichkeit sind zwar eine feine Sache aber nur so lange, so lange sie auch Geld in die Taschen spülen.

Die Generation der Babyboomer (Jahrgang 55–65) sind eine Generation, der es so gut ging wie keiner in der deutschen Geschichte und vermutlich auch nicht wieder gehen wird.

Nachdem diese größte Generation am Gipfel der Alters- und damit Verdienstpyramide steht, müssten die Rentenkasse vor Geld übergehen, tun sie aber nicht. Genau genommen wird die Rente mit 70 Jahren diskutiert oder über die mit 82 zumindest gewitzelt.

Das Geld ist also vermutlich nicht nur weg, sondern wurde als Grundlage für neue Schulden genommen. Und sobald, dies nicht nur wahrgenommen, sondern auch realisiert wird, beginnt die Stunde der Barbaren.

Auch bei rapider abnehmender Qualität des Fernsehprogramms, ist die Regierung bisher extrem geschickt darin, mit einer Kombination aus Brot und Spielen die Bevölkerung ruhig zu stellen und beschäftigt zu halten, nur läuft eben kein Spiel ewig.

Ausgeprägte Mitleidskultur

Kluge Menschen sprechen leise und tragen einen großen Knüppel. In der deutschen Kultur wird meistens das Gegenteil davon praktiziert. Sobald also die Erbärmlichkeitsindustrie wieder anspringt, um mir zu erklären, welcher Mensch, den ich nicht kenne, mir wieder furchtbar wichtig sein muss, wird Mitgefühl geheuchelt, das kurz darauf von der Wutmichel-Nummer abgelöst wird.

Bei dem, das manche Menschen so täglich in den sozialen Medien oder auf Youtube posten, schützt das NetzDG oder die “Internetzensur” wohl diese Fälle in erster Linie vor sich selbst. Weder gibt es eine konservative Revolution, noch moderate Rebellen oder ähnlich selten dämliches Zeug. Und auch ein “Marshall-Plan” für Afrika würde wohl nur dazu führen, dass dort statt einer bald zwei Milliarden Menschen herum turnen.

Es gibt das große Versprechen vom immerwährenden Wohlstand im hier und jetzt und sobald das nicht mehr eingelöst werden kann, wird wohl Blut fließen. Den Schützen selbst kann ja wohl keiner mehr fragen, wie seine Erfahrungen mit dem “American Dream” so genau waren.

Die Stunde der Barbaren

Optimismus ist Feigheit, zumindest wenn sein Gegenstand muslimische Demokratie ist. – Spenglers 22. Universalgesetz

Ich halte große Teile der extremen Linke-Szene zwar für moralischen Abschaum, allerdings sind viele eben nicht blöd. Sie sind gut vernetzt, im Umgang mit Sicherheitskräften geschult, halten regelmäßig Veranstaltungen ab und wenn der Tag X jemals kommen sollte, wer besitzt wohl die ganzen “Öko-Perma-Kulturen” am Land ?

Der postmoderne Deutsche schleppt seine emotionalen Altlasten von Umzug zu Umzug, weil er sie für “Eigentum” hält, während der Staat Grundbesitz mit Steuern sanktioniert, private Kraftfahrzeuge hasst, aus den Innenstädten verbannt und einige sozialistische Weiber das auch noch ganz toll finden.

Die einzige Zukunft die viele Menschen haben, ist nach 40 Jahren hauptberuflich andere gefragt zu haben, was sie sonst noch zum Brötchen wollen, an Altersschwäche zu sterben und die Hauskatze abschließend das Gesicht auffrisst.

Eine Zivilisation die nur noch aus Elite und “Pack” besteht, verteidigt niemand mehr und sie geht damit vermutlich den Weg alles Irdischen. Der Großteil der Bevölkerung dümpelt vor sich hin und hat seine Moralvorstellungen, von einer 40-jährigen Staatsschmarotzerin ohne eigene Kinder. Der extreme Linke hingegen hat oft eine Abschleppkette, ein Springmesser oder gar eine Schusswaffe.

Westen ist Eigentum

Entgegen der weit verbreiteten Meinung, der Westen, sei Schweinefleisch essen und in die Kirche gehen, ist das eben Unsinn. Historisch ist das Christentum die Religion einer urbanisierten, besitzlosen Klasse, die zumindest noch Gemeinschaft im Geiste sucht und deshalb einen Mann am Kreuz anbetet, als wäre das so etwas wie ein erstrebenswertes Ziel.

Sozialismus ist dann so etwas, wie die Fortsetzung davon und hat mit dem stolzen kelto-germanischen Krieger oder Bauern nicht die Bohne zu tun. Das Europäische daran ist vielleicht noch ein Hernan Cortez, der seine Stiefel auf die Strände der neuen Welt setzte und Gold und Eigentum für sich selbst einforderte.

Das einzige, dass die evangelische Kirche Deutschlands also garantierten dürfte, ist, dass nach einer Bundeskanzlerin Merkel eben kein Otto von Bismarck sondern nur noch eine Andrea Nahles folgt.

Ginge es nach mir, gäbe es zwar ein Gesetz, dass alle Kindergartentanten die kleinen Jungs, was von Spielsachen teilen erzählen, mit öffentlichen Waterboarding bestraft werden, das tut es aber nicht. Entsprechend werden die Sozialisten eben tun, was Sozialisten so tun und nachdem das Geld der anderen Leute zur Neige geht und Sozialismus bekanntlich nicht funktioniert, das Chaos beginnen.

In Detroit, wo der Alltag vieler Menschen aus Waschbären jagen oder Kupferkabel aus Häusern reißen, besteht, hat die Lokalregierung nichts Besseres zu tun, als weitere Anordnung zu erlassen, um so tun, als wäre sie weiter relevant.

Was von so einer Regierung tatsächlich bleibt, ist mehr wie der Lions Club oder die Freimaurerloge einer Kleinstadt. Jeder weiß zwar, dass es sie gibt aber sie tut kaum etwas und dazu gehören möchte auch keiner so richtig.

Betrachtet man Detroit, sind Killerzombie-Attacken, Asteroideneinschläge oder Haifisch-Tornados zusammen im Vergleich zum Zerstörungspotential sozialistischer Bürokratien einfach ein Witz.

Der Tragödie letzter Akt

Alles in der Geschichte geschieht zweimal, einmal als Tragödie und einmal als Farce. Wenn ich an die Opfer des Bataclan-Anschlags denke, habe ich zumindest noch die leise Hoffnung, dass einige der Getöteten als Helden mit einer Wunde in der Brust und nicht im Rücken starben, will aber eigentlich gar nicht näher recherchieren.

Wäre eine aufstrebende Nation mit so etwas wie den islamischen Staat konfrontiert, würde sie vermutlich eine Atombombe darüber abwerfen, die Explosion auf Youtube stellen und noch die Werbeeinnahmen einstreichen.

Statt Schlesier die vor der anrückenden Roten Armee fliehen, kann ich mir in einer hypothetischen Zukunft, irgendwelchen geschlechtslosen Urbaniden die vor salafistischen Kleinkriminellen oder extremen Linken aufs Land flüchten vorstellen.

Sie werden dann von der konservativeren ländlichen Bevölkerung wiederum vertrieben, weil diese verhindern will, dass sie sich festsetzen, wieder Sozialisten an die Macht wählen um Multikulti, Umverteilung und transsexuelle Priester bei ihnen umsetzen und Klein-Max bald im Rock in die Grundschule geht.

An einem gewissen Punkt, ist der einzige Ausweg das Chaos, was wir in den USA sehen ist weder das Ende, noch der Anfang vom Ende aber das Ende vom Anfang. Im Fall von Mr. Eben war das Geschehene wohl sein Bug-out Plan B. Und die säkulare Rechte hat keine Märtyrer, weil sie eben keine Märtyrer möchte.

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