Happy Halloween – Über Satanische Rituale

In meinen Augen, ist die Menschheitsgeschichte voller Kulturen, die es verdient haben platt gemacht zu werden und die Erde anschließend 3 Meter hoch mit Salz aufzuschütten. In diesen Top 3 der gescheiterten Sozialexperimente der Antike, stehen neben dem Land Kanaan oder den Azteken vermutlich noch die Karthager. Die Karthager hielten es für eine wahnsinnig gute Idee ihren erstgeborenen Sohn zu opfern, seinen Kopf abzutrennen und ihn anschließend in einer Box aufzubewahren.

Besucht man heute die Ruinen von Karthago, wird man noch immer schier unendliche Rehen dieser nebeneinander aufgestapelten Gefäße finden. Das ist genau, was ich unter satanischen Ritualen verstehe und Leute mit keinem Hirn aber dafür drei Piercings in ihren primären und sekundären Geschlechtsorganen, halten das wohl für den Ursprung von Halloween.

Tatsächlich ist Halloween ein Überbleibsel Prä-christlicher, europäischer Kulturen und der damit verbunden Megalithbauten. Während sich also einige christliche Theologen immer noch abmühen zu behaupten, es käme von Hallow’s Eve (Abend vor Allerheiligen) und das Christentum selbst, wäre die beste Erfindungen der Menschheit bevor wir Brot in Scheiben hatten, ist das so nicht richtig. Das Christentum, ebenso wie der Islam oder davor der Hellenismus hat sich auf bereits entwickelte Kulturen draufgepflanzt, die eben davor schon da waren.

Alteuropäische Geschichte in Kurz

Wenn ich also in Köln oder Berlin-Neuköln jemanden auf der Straße frage “Wer hat es erfunden ?”, muss ich damit rechnen, dass die Antwort lautet “Arschimedes und er war Muslim.” Und das ist eben Quatsch mit Sauce. Das ist für mich mindestens genau so falsch, wie, dass die Venus von Willendorf eine Fruchtbarkeitsgöttin darstellt, weil die talentierten Männer von damals eben fette Frauen eben so richtig attraktiv fanden.

By Don Hitchcock (Own work) [CC BY-SA 3.0 via Wikimedia Commons

Ja, genau, das wird es sein.

Kurz zusammengefasst, ohne eine entwickelte Hochindustrie mit ihren Abwässern, Millionen von Frauen die ihren Anti-Baby-Pillen-Urin in den Lokus pumpen und einem eher eingeschränkten Fernsehprogramm ist Fruchtbarkeit in aller Regel nicht das Problem. Kommt dann noch organisierte Religion hinzu, werden die Dinge oft richtig abartig.

Der primitive Mann

Der primitive Mann ist mit Dinge totschlagen und sie anschließend am Feuer braten eigentlich ganz zufrieden. In seiner Freizeit kann er dann Höhlen bunt ausmalen und sofern er, noch über magische Pilze verfügt anschließend den 3-D Effekt seiner Kunstwerke genießen. Solange die eigene Höhle dabei ungefähr 1% komfortabler ist, als die Höhle der Nebenfrau wird seine Lebenspartnerin ihm das auch noch durchgehen lassen.

Die beiden verstehen dabei, dass sie in einem grundsätzlichen Gleichgewicht mit ihrer Umwelt stehen und eben nicht alle großen Tiere gleichzeitig abmurxen können. Diese Dinge gehen dann solange gut, bis der erste Priester auftaucht und erklärt, Gott hätte befohlen alle Mammuts zu töten und anschließend zu ihm zu bringen. Von diesem Moment an, ging es dann vermutlich steil bergab. Der vorläufige Höhepunkt, dürfte dann erreicht worden sein, als die Kirche alle weisen Damen mit Ahnung von natürlicher Geburtenkontrolle verbrennen musste, da ja mehr dumme Menschen die Renten sichern oder so.

Wie Wissen durch Bullshit ersetzt wird

Da ja Gott sei Dank, nicht jeder ein Priester ist und immer ein paar Menschen mit gesunden Menschenverstand übrig bleiben, hatten wir in Ansätzen eben trotzdem so etwas wie eine “kulturellen Entwicklung”. Oder um es mit Fridhjof Schuon zu sagen “Am Ende der Tage, wird jeder Mensch denken, er sei ein Brahmane.”

Zu den ursprünglichsten Glauben des Menschen gehört der Glaube an die Reinkarnation, sowie Initiationsriten. Die Venus von Willendorf hingegen, dürfte also einfach nur eine schwangere Frau gewesen sein. Ich würde mal vermuten, dass es auch damals schon “Jahrestage” gab und Babyalben und andere Erinnerungsobjekte für Frauen schon immer hohen emotionalen Wert hatten.

Die Frau selbst hingegen wurde von alters her, als ein Gefäß betrachtet, durch das die Menschenseele für einen neuen Durchlauf auf diesem Planeten inkarniert. Das ist eine unglaublich wichtige und verantwortungsvolle Aufgabe. Aber gleichzeitig gibt es einen Zeitpunkt an dem das Kind von der Mutter getrennt und auf seine spätere Rolle in der Gesellschaft vorbereitet werden muss.

Historisch war das im Alter zwischen 6 u. 7 Jahren. Dies war auch der urpsrüngliche Zweck von
Halloween und in unserer heutigen Gesellschaft, liegt in diesem Bereich der Beginn der Schulpflicht. Heute hingegen Junge in ein Erwerbsleben schaffen kann, ohne jemals einer männlichen Autoritätsfigut begegnet zu sein. Wie lange so etwas gut gehen kann, ist eine andere Frage.

In traditionellen Gesellschaften hingegen, war der nächste bedeutende Schritt zwischen 14 u. 15 Jahren mit der einsetzenden Pubertät. In diesem Alter wurden die Männer dann Teil des Kriegerbundes oder das Mädchen in den Kreis der erwachsenen Frauen aufgenommen. Das entspricht unserem heutigen Hauptschulabschluss, nur ist dieser in vielen Fällen eben einen Dreck wert. Die Initiation des Knaben hatte dabei immer den Charakter einer Prüfung, bspw. im Erlegen des ersten Tieres und der des Mädchens, mit Einsetzen der Regelblutung, den einer Feier.

Halloween oder mit seinem ursprünglichen keltischen Namen Samhain (Wiedervereinigung), in Irland auch Shahmha, markiert den Übergang des noch eher unbewussten Zustand des Geistes des Kindes (Hel) zu seiner aktiven Rolle in der Gesellschaft. In der fucked-up Version des Christentums, also der Verschmelzung der europäischen Überlieferung mit einem Wüstenkult
aus Nah-Ost wurde dann Hallow’s Eve (der Vorabend der Heiligen) und dieses Himmel und Hölle Psychobrabbel-Zeug.

Der letzte Schritt, der Abkapselung von traditionellen Werten, war schließlich der Rückgriff von religiösen Fanatikern auf antike Kulturen, die immer schon Scheiße waren. Im Zusammenspiel mit der Verwertungsmaschinerie aus Hollywood haben wir damit etwas geschaffen, das mit Karthago wohl mithalten kann und wo jetzt jährlich am 31.10. Kinder als kopflose Leichen durch die Straßen laufen, weil sie das für “cool oder so” halten.

Der unendliche Scheißhaufen

Wie ich es in anderen Artikeln über Feminismus, Hipster Kultur und Hollywood bereits angedeutet habe, kann man nicht auf in alle Ewigkeit, Scheißhaufen auf Scheißhaufen packen, in der Hoffnung, dass da ja vielleicht doch irgendwann etwas Vernünftiges darauf wächst. Das wird eben nicht mehr passieren.

Die Perversion von allen, das einmal gut, schön und richtig war, durch eine marxistische Linke und andere Fanatiker in ein Anti-Establishement-Establishment wird früher oder später ganz von alleine in sich zusammenkrachen.

Es ist also eine vollkommen sinnfreie Übung, ein zusätzliches Leck in den Rumpf der Titanic schlagen zu wollen.

Und bevor ich mir jetzt groß Gedanken darüber mache, ob ich jetzt zuerst den Mast oder Deck neu streiche, würde ich lange, gut und hart darüber nachdenken, ob das ganze Schiff nicht ohnehin Richtung Abgrund fährt und einfach schneller zu rudern, es vermutlich nicht aufhalten wird.

Ich würde mich entsprechend darauf fokussieren, was ich bin, wer ich bin und wo meine Wurzeln genau liegen. Vielleicht lohnt es sich ja, sie wieder neu zu entdecken. Ich lese jedenfalls manchmal von Hurricans in der Karibik und denke mir heimlich, still und leise. Tja, so sieht die Klospülung der Natur dann wohl aus.

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