Nordkorea – Haltbarkeitsdatum überschritten

By Rftest1204 (Own work) CC BY-SA 4.0 via Wikimedia Commons

Viele Dreckloch-Staaten dieser Welt werden von “starken Männern” mit Ray-Ban Sonnenbrillen und Schulterklappen regiert, die Ressourcen danach verteilen, wer am besten blasen kann, während sie zeitgleich irgendwelchen ideologischen Müll von Basisemokratie absondern.

Die Familienmitglieder und Führungsclique plündern das Land dabei vollständig aus und feiern Geburtspartys mit Beyonce Knowles, während große Teile der Bevölkerung hungern oder im Umerziehungslager sitzen. Früher oder später, wird sich das Volk dann rächen und die erwähnten Cliquen werden als gepfählte, ohrlose Leichen am Strand enden.

Ausgeführt werden diese Racheaktionen dabei oft von Halbwüchsigen aus der Unterschicht, die nicht einmal wissen wer Beyonce überhaupt ist. Nachdem Menschen ohnehin ständig miteinander vögeln und eine AK-47 oft den Gegenwert eines großen Sacks Reis besitzt, sind diese Konflikte, einmal losgebrochen, unmöglich von den örtlichen Regierungen zu gewinnen.

Asymmetrisch Kriegsführung bedeutet dabei, dass eine Helikopter-Crew samt Gerät mehrere Millionen kostet und Klein-Chang mit seinem RPG-7 Glückstreffer eben nicht.

Für Präsident Trump besteht also die einmalige Chance, das mit Abstand schlechteste Regime der heutigen Zeit auszulöschen, während die Führungsriege Nordkoreas weiter versucht auf dem Vulkan zu tanzen und morgen nicht zu Tode gefoltert zu werden.

Die kleinen asiatischen Pimmel der dortigen Generäle dürften bei der Vorstellung, dass die Amerikaner tatsächlich einmal angreifen sollten, vorübergehend eine Dauererektion bekommen, da sie genau das der Bevölkerung seit etwa 50 Jahren versprechen.

Um nicht selbst dabei auch draufzugehen, haben sie sich vermutlich versorglich in ihren Bunkeranlagen eingegraben.

Kurz zusammengefasst, wäre der Samsung-Gründer also im Norden statt im Süden geboren, würde er jetzt vermutlich tot im Reisfeld liegen, statt einen der erfolgreichsten Konzerne der Welt erschaffen zu haben.

Staatsaufbau und Ideologie

Die älteste und vielleicht gar nicht schlechteste Regierungsform der Welt ist der Räuberhauptmann oder Häuptling. Im Gegensatz zur ideologischen oder religiösen Staatsform plündert der Räuberhauptmann nicht ununterbrochen, hat einfach für einen Moment seine Gier gesättigt oder hält ein Verdauungsschläfchen. Wenn ausgerechnet Somalia eines der modernsten Mobilunknetze Afrikas besitzt, hat das eben einen Grund.

Für die ideologisch motivierten Regime dieser Welt gelten einfach andere Regeln. Der „wahre Gläubige“ tötet und quält ohne Unterlass oder schlechtes Gewissen, denn in seiner Vorstellung tut er es zum “Wohl” seiner Opfer.

Das einzige was den nordkoreanischen Staat also noch zusammenhalten dürfte ist die Geschichte von der letzten Bastion gegen den US-Imperialismus und die Angst der Führungsschicht vor der Rache der Massen.

Beschränkte Luftschläge würden die Regierungs-Propaganda eher noch bestätigen und das Volk eine weitere Runde an der Stange halten. Weshalb der letzte Raketenabschuss Richtung Japan und die andauernden Provokationen Richtung Westen durchaus beabsichtigt sind.

China und Südkorea

24 Millionen unterernährter Geiseln, die noch nie in ihrem Leben einen Computer, ein Smartphone oder eine funktionierende Fabrik gesehen kann kein Staat dieser Welt brauchen. Im Fall von Nordkorea kommt hinzu, dass sie vermutlich von Geburt an indoktriniert wurden und aus einer militarisierten und paranoiden Gesellschaft kommen. Es liegt völlig auf der Hand,
dass nordkoreanische Flüchtlinge wohin sie auch fliehen, massive Probleme verursachen würden. Entsprechend dürfte, das einzige, das einem Militärschlag entgegen steht, die beiden asiatischen Nachbarn China und Südkorea sein.

Wie bereits ausgeführt und durch die Richtung Japan abgefeuerte Rakete bestätigt, scheinen die nordkoreanische Interessen anders zu liegen. Die Chinesen verlegen also Truppen nicht, um in die Ruine eines Landes einzumarschieren, sondern die erwähnten möglichen Flüchtlinge draußen zu halten.

Während Kommunisten generell dazu neigen, alle Dinge die sie vorfinden, in Scheiße zum Anfassen zu verwandeln ist in Ostasien, die christliche-jüdische Ethik der Nächstenliebe und des Mitgefühles unbekannt. Beides sind Resultate eines theistischen Weltbildes. China war als bestimmende Macht durch die Geschichte atheistisch, während Japan in seiner bizarren Shinto-Goldfisch-Religion, irgendwelche Ahnengeister anbetet.

Die so ziemlich schlechteste mögliche Kombination der Ideologien aus West und Ost, ist was Nordkorea heute ausmacht. Im krassen Gegensatz dazu, steht der von der internationalen Marktkonkurrenz und zahlreichen christlichen Sekten, wie der Moon-Bewegung, geprägte Süden.

Während besonders die weiblichen Einwohnerinnen des Südens viel Geld für Augenoperationen bis Bleichcremes ausgeben, um wie Amerikanerinnen oder Europäerinnen auszusehen, ist wenig im Norden mehr verhasst.

Eine Wiedervereinigung oder starken Zuzug aus dem Norden dürfte also ziemlich das letzte sein, das sich der Süden wünscht.

Königsmord

Nichts destabilisiert eine Gesellschaft mehr als der Königsmord. Geschieht dies fallen alle sozialen Tabus und es herrscht eine Zeit Anarchie. Resultate sind Zustände, wie im Moment in Libyen, wo von offenen Sklavenmärkten in einigen Teilen des Landes berichtet wird.

Nordkorea ist zu stark ideologisch aufgeladen, um so etwas wie einen Einmarsch durch fremde Truppen zu riskieren. Mit der jahrelangen Beeinflussung, dass es sich um „Babyfresser“ und „Barbaren“ handle, wäre es wohl ein einziges Blutbad. Es bliebe nur der Enthauptungsschlag und abzuwarten welcher Räuberhauptmann sich durchsetzt und anschließend zu verhandeln.

Gemessen an der jetzigen Regierungsform, wäre das eben ein Fortschritt. Testen die US-Streitkräfte also bunkerbrechende Waffe in Afghanistan, ist das ein sehr gutes Zeichen, dass sich das Zocken die Famlie Kim diesmal nicht auszahlen wird.

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