Frauenreserve: Die Wahrheit über Frauenquote und Kriegerbünde

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Es gib meistens eben immer einen Grund, hinter dem eigentlichen Grund. Im Fall von Frauenquoten bei bewaffneten Einheiten, ist das der, dass Frauen eine Gebärmutter haben und Männer eben nicht. Dies wurde insbesondere an dieser Stelle am Rande eines Vortrages von Prof. Gunnar Heinsohn mehr als deutlich.

Es gibt grundsätzlich einen sehr guten Grund Frauen in keiner Art von Institution haben zu wollen und der hat wenig mit ihrer Eignung zu tun. Sobald sich Männer und Frauen und in der selben Institution befinden besteht die Chance, dass sich innerhalb der Institution Dynastien etablieren. Das Lehrerpärchen hat bspw. ein Kind, das wiederum Lehrer wird, wobei die Eltern tatkräftig dabei helfen beruflich Fuß zu fassen.

Das ist üblicherweise, das Letzte das man haben will, weil es die Institution anfällig für Vetternwirtschaft und Korruption macht und ihre Leistungsfähigkeit und Innovationsfähigkeit absenkt. Familientraditionen erhöhen zwar die Stabilität aber senken die Leistungsfähigkeit ganz erheblich. Jede Form der Belohnung führt zu mehr belohnten Verhalten bis am Ende gar nichts mehr geht.

Kaiser Diokletian und das späte Rom

Sobald wir also Frauenquote überall sehen, muss klar sein, dass unsere Gesellschaft in ihre spätrömische Phase eingetreten ist. Genauer gesagt in die Phase des Kaisers Diokletian. Diokletian sah sich mit steigender Inflationsraten, stagnierender Wirtschaft und ausufernden Staatsausgaben konfrontiert. Das Imperium wuchs nicht mehr weiter, es erhöhte nur noch seine Verwaltungseinheiten, um immer mehr Römer aus entsprechenden Familien mit entsprechenden Posten zu versorgen. Nachdem es bereits zu spät war das ganze noch einmal umzudrehen, beschloss der Kaiser das Modell auf die gesamte Gesellschaft auszudehnen.

Unter Kaiser Diokletian wurden die Berufe erblich. Der Bauer an seine Scholle Land gebunden und das Militär in die eigentliche Legion und die ortsfesten Grenztruppen unterteilt. Die Kommandeure der Forts der Grenzbefestigungen des Limes wurden die späteren Ritter und im großen und ganzen hat Diokletian, durch seine Reformen, die gesamte Gesellschaft Ordnung des Mittelalters vorgegeben.

Das ist war ein sehr stabiles System, dass sich bis in die Neuzeit hielt und das Überleben der europäischen Zivilisation durch die Wirren der Völkerwanderung sicherte. Nur es war eben auch ein System ohne jede Innovation, weil alles an seinem Platz festgenagelt wurde.

Der geschulte Beobachter mag die Parallelen zur heutigen Zeit erkennen.

Zeitalter der Barbarenkönige

Wie Prof. Heinsohn an anderer Stelle ausführt, ist der Nukleus der Zivilisation der Kriegerbund oder die Wargang. Nichts beschreibt das Wesen eines Kriegerbundes so gut wie das Motto des Hauses Greyjoy aus der Serie Game of Thrones „Wir säen nicht“.

Die Wargang ist der radikale Gegenentwurf zur sozialen Sicherheit des Ständestaates. Sie ist ein bösartiges, investitionsstarkes Monster indem Geburtsrecht oder Frauenquote gar nichts zählt. Wer König werden möchte, muss nur den alten König umbringen, es lebe der neue König.

Die Wargang wird zur Gesellschaft indem sie ihre Nachbarn überfällt, Frauen stiehlt, sie vergewaltigt und dazu zwingt ihr Kinder auszutragen. Ein historisches Beispiel wäre der „Raub der Sabinerinnen“ durch ein junges, aufstrebendes Rom.

Für bereits bestehende Strukturen ist es eben effizienter ein Frauenvorrat anzulegen, statt sich später auf Raub und Kriegsglück verlassen zu müssen. Wer sich also über das Verhalten des islamischen Staates wundert, sollte also immer im Auge haben, dass es sich weniger um Religionsgemeinschaft als um Wargang handelt.

Alte Männer und Frauen vs. Junge Männer vs. Konvertiten

Wer das verstanden hat, wird ebenso verstehen, dass die wahre Bruchlinie in unserer Gesellschaft zwischen alten Männer und Frauen auf der einen Seite, bevorzugen Sicherheit und Stabilität, sowie jungen Männern auf der anderen Seite verläuft, suchen Herausforderung und Aufstieg.

Die etwas irrige Annahme ist, dass die Germanen die schlussendlich Rom eroberten so etwas wie Wilde waren. Das ist falsch. Am Ende siegten sie, weil sie mittlerweile die besseren Legionen als die Römer selbst stellten.

Wer die Bruchlinie verstanden hat, wird auch sehen, dass es die Überläufer sind, die letztendlich jeden Konflikt entscheiden. Das eigentliche Probleme Roms waren die erfahrenen Veteranen, die die Polis verließen und zu Barbaren wurden. Weil das eben genau die Menschen sind, die Germanen beibrachten wie man in Formation kämpft oder den Osmanen wie man Kanonen gießt.

Das sind Fähigkeiten, die Kriegerbünden in der Regel fehlen, ihre entscheidende Stärke ist nach Qualifikation statt Geburt zu urteilen und Neuerungen schnell aufnehmen zu können. Und im Kern ist das auch die Schwäche jedes Ständestaates. Männer mit Fähigkeiten, die sich umdrehen und sagen „Das ist nicht mehr mein Land.“

Ohne Konvertiten würde es vermutlich keine salafistische Szene in Deutschland geben. Und ohne die vielen enttäuschten Veteranen aus Polizei, Geheimdiensten und Militär auch keine russische Mafia. Weil es die Männer mit Erfahrungen und Fähigkeiten sind, die am Ende jeden Konflikt entscheiden.

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