Die Kurdenfrage, Frauensoldaten und schlechte Kämpfer

schlafende soldaten

In den letzten Jahren haben es die weiblichen, kämpfenden Verbände der YPG immer wieder auf die vorderen Seiten westlicher Medien gebracht. Ich persönlich halte das für einen typischen Fall kommunistischer Dreckspropaganda.

Das soll dabei kein Angriff auf die holde Weiblichkeit sein, vielmehr halte ich kurdische Frauen für ganz genau so schlechte Soldaten, für die ich männliche Kurden auch halte. Das Problem liegt dabei in den sozialen Strukturen vor Ort. In anderen Worten mit Ausnahme der Türkei und Israels halte ich die Armeen des mittleren Ostens für ein riesigen Haufen Scheiße, der in Unfähigkeit nur noch von Einheiten aus Afrika übertroffen wird.

Oder wie Che Guevara sinngemäß meinte, der durchschnittliche afrikanische Soldat sei eine Verschwendung von Versorgungsrationen.

Tribale Kriegführung

Jeder der also schon einmal Video-Aufnahmen aus einem der Krisengebieten wie Sierra Leone, Liberia oder einem anderen dieser Länder gesehen, wundert sich, dass es sich tatsächliche um Teile einer regulären Armee handeln kann.

Dabei möchte ich insbesondere aus die Schussposition von Minute 1:07, AP, verweisen, hier schematisch dargestellt.

arikanischer soldat schießhaltung

Der Grund wieso es so etwas überhaupt gibt oder dass vermutlich 2/3 der Soldaten in den Aufnahmen aus der Hüfte schießen ist, dass wir es mit einer primitiveren Form der Kriegführung zu tun haben, der tribalen Kriegsführung.

Wenn Stamm A gegen Stamm B kämpft haben die kein großartiges Interesse sich gegenseitig auszulöschen. Vielmehr entfernen sich die Federn aus ihren Pfeilen um sicher zu gehen, sich nicht gegenseitig zu treffen. Wie sich auch portugiesische oder niederländische Kolonialkräfte regelmäßig fragten, weshalb Rebellensoldaten eigentlich immer zu hoch zielen.

Probleme entstehen dann, wenn solche Verbände auf europäische Einheiten treffen, die schießen um auch zu treffen. Relativ bekannt ist bspw. das Herero Massaker in dem eben zwei deutsche Maschinengewehr Stellung das Feuer auf anstürmende Mai Mai Krieger eröffneten. Das Ergebnis war ein Blutbad und in tribal organisierten Gesellschaften wie wir sie im Nahen Osten, Afrika oder unwegsamen Regionen Südamerikas treffen ist dieses Verhalten noch
immer häufig. Amazonas Indianer sehen einen Hubschrauber, schießen 3 Pfeile ab und vögeln sich dann gegenseitig bis zum nächsten Morgen.

Das ist wie Konfliktölungen in primitiven Gesellschaften in der Regel funktioniert und Westler
nicht verstehen können.

Die Situation in Deutschland

Deutsche leben in der Regel so weit entfernt von ihrer menschlichen Natur, dass sie es nicht begreifen können, wenn sie auf tribales Verhalten treffen. Deshalb verstehen sie nicht, weshalb manche ihre Töchter wegpacken sobald ihnen Arsch und Titten wachsen.

Du kannst in einer Stammesgesellschaft eben nicht deinen Nächsten trauen deine Tochter nicht doch zu vergewaltigen, wenn er gerade geil ist. Aus der Gesellschaft der er oder sie kommt ist das ein perfekt ein logisches Verhalten und mancher Westeuropa muss sich dabei doch zweimal am Kopf kratzen.

Das Problem dabei sind idealistische, romantische Spinner des 18 und 19. Jahrhundert, den “edlen Wilden” zu einem Heiligen hoch geschrieben haben der er nicht ist.

Die Wahrheit lautet viel mehr, dass in Stammesgesellschaften das Leben in aller Regel brutal, schmutzig und kurz ist.

Ehre als Überlebensmechanismus

So gut wie jedes verhalten hat also eine zutiefst logischen Grund, der in den allermeisten Fällen der Konfliktvermeidung dient. Allerdings verstehen in den allerwenigsten Fällen die eine oder andere Seite, weshalb jemand etwas tut oder eben nicht.

Einer der bekanntesten und missverstandenen Begriff ist dabei das Konzept der “Ehre”.

Kurz zusammengefasst bedeutet Ehre nicht mehr oder weniger als “hier gibt es nichts umsonst”. Die Faustregel im Stamm lautet nun mal, wer schwach oder unnütz ist wird gefressen und sein Besitz anschließend verteilt. Die Wohlstandsdecke in solchen
Gesellschaften ist einfach zu gering um solches Verhalten auf Dauer zu dulden. Die “Witwenverbrennung” im Hinduismus ist vermutlich weniger religiös motiviert, als das niemand groß Bock darauf hat, eine alte, sterile Königin auf Dauer durchzufüttern und dann muss sie eben gehen.

Mit der Familienehre ist das nicht großartig anders. Sobald deine Stammesmitglieder spitzbekommen, dass sie deine Töchter anfassen dürfen ohne dafür zu bezahlen oder sie zu versorgen, bist du eben dran. Und genau deshalb verstehen die Jungs bei so etwas eben keinen Spaß.

Jedes einzelne dieser Verhaltensmuster funktioniert in kleinen Verbänden wie Sippen, Stämmen und Dörfern und wird in größeren Einheiten und modernen Gesellschaften zu einem Problem. Weil sie dafür eben nicht gedacht sind.

Wieso die YPG kommunistisch ist

Kommunismus ist ein Scheiß-Modell und die seine politische Theorie ist noch bescheuerte als seine wirtschaftliche. Nur der Punkt ist eben, Kommunismus ist nach das schlechteste Modell Strukturen zu zentralisieren.

Der Weg zur Modernisierung und Entwicklung verläuft immer über Gewalt und den Leviathan. Der Mensch ist des Menschen Wolf und der Weg alle davon abhalten sich gegenseitig aufzufressen ist es gigantisches Monster zu erschaffen, dass sie alle unter Kontrolle hält und chancenlos macht.

Bei aller Kritik an den Vereinigten Staaten ist die Wahrheit vielmehr, dass
es sich einfach um den Leviathan unserer Zeit handelt, der jeden Möchtegern Kriegsherrn in seine Schranken verweist.

Und allen die noch sehr gern über die USA fluchen, möchte ich eben mitteilen, dass der Schatten des Monsters dich davon abhält 10 Jahre auf ein russisches Scheiß-Auto warten zu müssen oder mit 200 Euro Rente in einem versifften Drecks-Plattenbau vor dich hin zu vegetieren.

Die kurdische Führung muss einfach kommunistisch sein, sie muss grausam und sie muss ruchlos sein. Weil das die Art von Leviathan ist, die notwendig ist um die Macht der Stammesgesellschaften zu brechen.

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