Kind entführt, ermodert und als Döner verkauft ?

Vermisstes Mädchen

Im Fall der Verschwundenen Charlene Downes kam es nun zu einer Verhaftung und einem schrecklichen Verdacht.

Charlene Downes war zum Zeitpunkt ihres Verschwindens 14-Jahre alt wurde das letzte Mal 2003 in Blackpool gesehen. Die ermittelten Behörden vermuten, dass die Minderjährige nicht nur ermordet sondern die Leiche zerstückelt und dem Dönerfleisch eines örtlichen Schnellimbisses beigemengt wurde. In dem 14-Jahre alten Kriminalfall kam es nun zu einer aufsehenerregenden Verhaftung.

Nach Angabe der Polizei könnten Verbindungen zu einem ausgehobenen Prostitutionsring bestehen. Mindestens 60 Schulmädchen, die jüngsten davon 11-Jahre alt erhielten Essen, Alkohol und Zigaretten in Austausch im Austausch für sexuelle Dienstleistungen. Die Täter waren dabei als Angestellte eines Schnellimbisses beschäftigt.

Der 51-jährige Mann, der im Mittelpunkt der Ermittlungen steht konnte durch eine Neuauswertung von Bildern der Überwachungskameras ausgeforscht werden. Das Material befand sich zwar bereits seit Jahren im Besitz der Polizei wurde aber bis dato aber noch nie gründlich ausgewertet.

Erst den anhaltenden Bemühungen der Eltern des vermissten Kindes ist es zu verdanken, dass das Material erneut systematisch durchkämmt wurde. Nach Angaben des Polizeisprechers befindet sich der Verdächtige derzeit in Untersuchungshaft.

Skandale um die sexuelle Ausbeutung Minderjähriger erschüttern dabei immer wieder das Vereinigte Königreich. Am bekanntesten ist dabei vielleicht der Missbrauchsskandal von Rotherham in dem in den Jahren 1997 bis 2013 in Mittelengland 1400 Kinder und Jugendliche unter Einsatz von Folter, Vergewaltigung und Drogen systematisch gefügig gemacht und ausgebeutet wurden.

Soweit es bekannt wurde, dürfte eine missverstanden politische Korrektheit einen der Gründe für die Dimensionen und Bestand des Netzwerks sein. Charlene’s Mutter drückte in einer kurzen Stellungnahme tiefes Unverständnis gegenüber den ermittelnden Behörden aus

Es ist unfassbar, dass sie all diese Jahre das Material hatten und nie genutzt haben. Es ist eine absolute Schande und Beleidigung des Andenkens meiner toten Tochter.

so die Mutter.

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