Erstes Land erklärt Islam zur Sekte und zerstört Moscheen

Medienberichten zufolge hat das erste Land den Islam zur Sekte erklärt und mit der Zerstörung von Moscheen begonnen.

Haus Abriss

Die Meldung, dass Angola den Islam zur Sekte erklärt und alle Moscheen des Landes einreißt, ist bekannter Klassiker der Bullshit Meldungen und wird seit etwa 2013 ungefähr einmal im Jahr verbreitet. Ursprung finden diese Meldungen in den iranischen Medien PressTV bzw. Fars News Agency, sowie neuerdings auf zahlreichen einschlägig bekannten „Alternativen Medien“.

Die Fars News Agency wurde insbesondere durch ihre Berichterstattungen zum Fall Snowden bekannt. In einem über die Internetseite des Nachrichtenportals verbreiteten Bericht, wurde behaupten, dass der FSB aufgrund der Snowden Dokumente über Informationen verfüge, hinter Rüstungsprogramm und Aufstieg der Nazis stünden Space-Aliens, die sich später mit der US-Regierung verständigten.

Die sogenannten „Großen Weißen“ oder „nordische Aliens“ hätten sich 1954 mit US-Präsident Eisenhower in einem geheimen Meeting getroffen und würden seither sowohl USA regieren also auch das internationale Geschehen bestimmen.

Quelle war wiederum eine „Alternative Seite“ im Internet, sodass die Scheiße irgendwann einfach im Kreis läuft.

Die Übertragungen von PressTV mittels Satellit führten wohl eher wenig überraschend zu wiederholten Differenzen mit europäischen Regulierungsbehörden. Schließlich kam die PressTV Reporterin Serena Shim bei einem verdächtigen Autounfall in der Türkei ums Leben.

Sowohl PressTV selbst als auch Russia Today scheinen bei dem Fall keinen Hehl daraus zu machen, dass sie eine Beteiligung des türkischen Geheimdienstes dabei zumindest für möglich halten.

In Deutschland

Wenn also der Aktivist Martin Lejeune nun lautstark ein Zitat „türkisches Fernsehen auf Deutsch in Deutschland“ als „Stimme der Menschlichkeit“ fordert, kann sich der geneigte Leser sehr genau vorstellen um welcher Art von Flohzirkus es sich dabei wohl wiedermal handeln würde.

Alle die die legendäre Auftritt Herrn Lejeunes nicht kennen, seien auf die Ereignisse um den Berlin Marathon verwiesen. Ob es jemals einen Menschen gab, der mehr um einen Schlag auf die Nase bettelte, werden abschließend wohl die Historiker zu klären haben.

Wenig überraschend hat Herr Lejeune nach wie vor keinerlei Probleme in die Türkei ein- oder auszureisen. Die Frage ob er sich über Präsident Erdogan also lustig macht, scheint beantwortet.

Wie er in seinem Videos sonstigen Videos aufklärt verfügen insbesondere Gefängnisinsassen in Deutschland in der Regel über keinen Internetanschluss wohl aber über Fernsehen.

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