Tatsachen zum Glauben, die stimmen

Zuletzt bearbeitet: 30. Mai 2017 @ 4:17
Äpfel an BaumDer Islam ist die zweitgrößte der Weltreligionen mit über 1,5 Milliarden Anhängern und gilt als die schnellst wachsende Religion der Welt. Tatsache ist auch, dass viel von dem, das du zu Wissen glaubst Bullshit ist. In 30 kurzen und doch umfassenden Punkten, die wichtigsten Fakten und Missverständnisse. Die Werkzeuge damit du jede Diskussion gewinnst.

„Es ist keine Frage, dass der Islam die Welt beherrschen möchte.“

In einem umstritten Interview äußerste sich Raymond Burke, emeritierter amerikanischer Erzbischof, Kardinal der römisch-katholischen Kirche und seit 2014  Kardinalpatron des Malteserordens, davor Kurien-Präfekt der Apostolischen Signatur, zu sei seiner Sicht auf den Glauben und die Zukunft der westlichen Welt. Das Interview wurde vom Religion News Service geführt und ist auf Englisch abrufbar.

Sein neuestes Buch Hope for the World – To Unite All Things in Christ ist vor kurzem erschienen und sowohl Online als auch im Buchhandel zu beziehen.

„Der einzige Weg die westliche Zivilisation zu retten ist eine Rückkehr zu ihren christlichen Wurzeln“ so der Kardinal im Originalton. Während die Muslime selbst „herzliche Menschen“ sein, lehrt ihre Religion, dass sie den Staat dominieren müssten sobald sie sich in einem Land in der Mehrheit befinden würden, müssten sie es religiösen Recht unterwerfen.

Kardinal Burke kritisiert die Führung der westlichen Welt, die den Islam für eine Religionen wie „den katholischen oder jüdischen Glauben hielten, was einfach nicht der Fall ist.“

„Sobald sie die Mehrheit in einem beliebigen Land haben, gebiete es ihnen die religiöse Pflicht das Land zu beherrschen.“, fügte der Kardinal an. „Wenn das ist, was die Bürger einer Nation wollen, gut, dann sollten sie dem einfach erlauben weiter zu gehen wie bisher. Aber wenn das nicht das ist, was sie wollen, müssen sie einen Weg finden damit zurecht zu kommen.“

Weiter äußerte er sich über Frankreichs und Belgien, wo bereits in einigen Regionen „No-Go-Zones“ und damit faktisch, „kleine islamische“ Staaten entstanden sein.

Auf die Frage, wie der Westen mit der wachsenden Islamisierung umgehen sollte sagte der Kardinal „Ich denke, die angemessene Antwort ist sich der eigenen christlichen Wurzeln der eigenen Nation bewusst zu sein und natürlich in Europa die christlichen Fundamente der Verwaltung sicher zu stellen.“

Die Zukunft des Westens

„Wir müssen Nein sagen, unserem Land steht es nicht frei ein islamischer Staat werden.“

Der Kardinal sprach im Vorfeld der kommenden Veröffentlichung seines Buches, dass die Form eines ausführlichen Interviews annimmt.

Wie Kardinal Burke in seinem Buch weiter ausführt, sei der Islam eine Religion die, in ihrem Eigenverständnis ebenso Staat werden müsste. Der Koran und seine authentische Interpretation, wie die überwiegende Mehrheit islamischer Rechtsgelehrter versicherten, seien bestimmt die Welt zu beherrschen.

„Tatsächlich gibt es keinen Platz für andere Religionen, sogar wenn diese toleriert werden, solange es dem Islam nicht gelungen ist, eine Herrschaft über die jeweilige Nation und die Welt zu etablieren.“

Burk ist seit 2014  Kardinalpatron des Malteserordens und wird als eine der führenden Persönlichkeiten des konservativen Arms der katholischen Kirche betrachtet. Er ist bekannt für seine kompromisslosen, konservativen Ansichten und hat eine große Affinität zu der traditionellen Form der lateinischen Messe.

Islam bedeutet Unterwerfung. Der Wortstamm ist das arabische „Salam“, dass Frieden bedeutet und häufig als Gruß verwendet wird. Im religiösen Kontext, die freiwillige Unterordnung unter den Willen Gottes, mit der Absicht Frieden unter den Menschen zu erreichen. Entscheidend ist das unterordnen im Gegensatz zu unterwerfen keine Gewaltkomponente enthält.

Muslim ist der sich dem Willen Gottes unterwirft. Diese Definition würde auch Blumen und Bienen einschließen. Jedoch haben Blumen und Bienen kaum eine Wahl. Muslim ist, wer sich aus freien Stücken dazu entscheidet und die 6 Grundsätze des Glauben und die Praktiken einhält.

Er ist eine Sekte oder ein Kult. Sekte bezeichnet im deutschen Sprachgebrauch, eine neue religiöse Bewegung und Kult ist insofern falsch, da die meisten Gläubigen die Religion als universelle Lebenseinstellung oder Zivilisation hin zu einem besseren Selbst auffassen.

Die Praxis ruht auf fünf Säulen. Genau genommen sind 6 Säulen, jedoch ist der Gebrauch des Wortes Dschihad im Westen problematisch. Viele Gelehrte sind sich einig, dass der Dschihad die 6. Säule des Glaubenspraxis darstellt. Dies meint jedoch nicht den gewaltätigen Konflikt, sondern die Arbeit an sich selbst.

Der Dschihad

Dschihad bedeutet heiliger Krieg. Genau genommen bedeutet Dschihad Ringen oder Streben. In einem religiösen Kontext meint das die Überwindungen des eigenen Egos, der persönlichen Wünsche und Bedürfnisse.

Frauen werden im unterdrückt. Richtig ist, dass der Glaube Frauen generell weit größere Schutzrechte einräumt, als das in westlichen Gesellschaften der Fall ist. Vor „Frauen“-Geldautomaten in Saudi Arabien verprügeln Männer andere Männer und nicht Männer ihre Frauen.

Allah ist der Gott der Muslime. Allah ist das arabische Wort für Gott. Das Wort Allah im arabischen und Elohim im Hebräischen, Gott in der Bibel, unterscheiden sich wie das Spanische „Dios“ vom Französischen „Dieu“.

Gott ist Barmherzigkeit. Ja, Gott ist allliebend und allvergebend. In der Religion ist Gott als unfehlbarer Richter von zentraler Bedeutung. Wenn für die Christen. Barmherzigkeit ist, ist für die Muslime Gott Gerechtigkeit. Gelehrt wird das Gleichgewicht zwischen Angst und Hoffnung, sowie zwischen Schutz und Strafe.

Gott besitzt nur einen einzigen Namen. Tatsächlich verzeichnet der Koran 99 Namen Gottes einige der bekanntesten davon sind, der Allwissende, der Beschützer, der Versorger, der Erste, der Letzte, der Verborgene und der Quell allen Friedens.

Unterschiede zum Christentum

Die Erbsünde. Im christlichen Glauben ist Jesus für die Sünden der Menschheit am Kreuz gestorben. Das ist für unsere Religion ein unverständliches Konzept und wird in keiner Glaubensvorstellungen wieder gespielt. Wichtig ist die persönliche Verantwortung und dass jeder am Tag des jüngsten Gerichts für seine eigenen Taten zur Rechenschaft gezogen wird.

Mohammed, s. a.w., ist der einzige Prophet. Alle Schriftreligionen kennen eine unüberschaubar große Anzahl an Propheten und eine deutlich weniger Gesandte, die alle eine Schrift übermittelt haben. Beispiele sind Moses, David, Jesus und Mohammed.

Wir beten zum Mohammed. Muslime leben eine streng monotheistische Religion und Muslime beten ausschließlich zu dem einen, verborgenen, allmächtigen und wahren Gott. Deshalb lehnen Muslime die Bezeichnung Mohammedaner auch ab.

Muslime lehnen Juden- und Christentum ab. Muslime akzeptieren sowohl, die im Original durch Moses überlieferte Heilige Schrift, sowie das unverfälschte durch Jesus offenbarte Evangelium. Das erstreckt sich nicht auf die heute gängigen Einheitsübersetzungen der jeweiligen Kirchen.

Der Prophet hat den Koran geschrieben. Der Prophet selber war Analphabet. Nach muslimischer Auffassung handelt es sich bei dem Koran um das unverfälschte Wort Gottes, das durch den Erzengel Gabriel an den Propheten Mohammed übermittelt wurde.

Der Korans enthält Fehler, Widersprüche und wurde mehrfach verändert. Alle bekannten Koranausgaben, die teilweise bis an das 7. Jahrhundert, also die Lebzeiten des Propheten zurückreichen, sind bis auf Kommentare oder Fußnoten der Herausgeber mit dem Originaltext ident.

Das ist unmöglich. Die orientalische Welt legt großen Stellenwert auf mündlichen Überlieferung und auch heute noch sind Millionen von Muslimen, sogenannte Hafiz oder Wächter, die oft Jahre darauf verwendeten den Koran Buchstabe für Buchstabe auswendig zu lernen, sodass jede Textänderung auffallen würde.

Verhältnis zum Terrorismus

Der Glauben wurde durch Feuer und Schwert verbreitet. Angesichts des römischen Weltreichs im Westen und dem Reich der Partner im Osten waren die islamischen Wüstenstämme in einer hoffnungslosen, zahlenmäßigen Unterlegenheit. Jede Ausbreitung, besonders diese Geschwindigkeit und Größenordnung setzt große Unterstützung der örtlichen Bevölkerung voraus.

Religion = Terrorismus. Nach einer Studie von Europol machen die islamisch motivierten Terroranschläge einen Bruchteil der jährlich weltweit verübten Anschläge aus. Die überwiegende Mehrheit ist nationalistisch motiviert. Nach verfügbaren Datenmaterial führen die Tamilian Tigers, die Anzahl der weltweit Selbstmord Anschläge an.

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